Kommunalwahlen 2016 – Vorstellung der Kandidaten: Patrick Zibung

Bei den verschiedenen kommenden Kommunalwahlen vom 1. Mai 2016 kandidieren auch verschiedene Mitglieder der JSVP Luzern. In einer Serie werden wir an dieser Stelle in den nächsten Tagen sämtliche Mitglieder vorstellen.

 

KandidatenkastenPatrick Zibung, 22 Jahre alt, Student, gelernter Kaufmann. Ich bezeichne mich als wirtschaftlich liberal und gesellschaftlich konservativ. Eine gute Beziehung zur EU ist essentiell für die Schweizer Wirtschaft. Jedoch erachte ich die Richtung, in die sich die Beziehung Schweiz-EU bewegt, als falsch. Die Schweiz wird von der EU immer mehr erpresst und einverleibt. Eine immer enger werdende Bindung zur EU muss verhindert werden, denn diese führt schlussendlich zur Aushebelung unserer direkten Demokratie. Man sieht bei verschiedenen Volksabstimmungen wie die Bürokraten aus Brüssel immer mehr Einfluss, negativen Einfluss, auf unser Land haben.

Unsere laschen Gesetze sind mir ein Graus, einzig im Strassenverkehr bin ich für mehr Milde. Via Sicura gehört deshalb rückgängig gemacht oder zumindest abgemildert. Ich bin für eine restriktive Einwanderungspolitik, speziell in Bezug auf Einwanderung von ausserhalb Europas.

Ich bin gegen den Atomausstieg. Die Energiewende, darf nur so umgesetzt werden, dass der Wirtschaft keine Einbussen entstehen. Das Militär gehört zudem gestärkt. Finanzielle als auch Personell.

Wofür werde ich mich in der Stadt einsetzen?
Ich werde mich als leidenschaftlicher Autofahrer gegen immer weitergehende Einschränkungen des Individualverkehrs wehren. Parkplätze gehören ausgebaut statt abgebaut. Der ÖV soll prioritär behandelt werden, aber ohne den MIV weiter einzuschränken. Ich bin für die Gleichbehandlung von Auto und Velo. Das heisst bei Busschleusen, sollen Fahrradfahrer genauso lange warten wie die Autofahrer. Und wenn es schon Parkgebühren braucht, dann für alle Verkehrsträger, auch für Fahrräder. Wobei mir die Abschaffung der Parkgebühren am liebsten wäre! Ausserdem müssen Busbuchten erhalten bleiben und Überholmöglichkeiten nicht durch immer mehr unnötige Verkehrsinseln direkt hinter den Haltestellen verhindert werden.

Ich werde mich zudem dafür einsetzen, dass die Stadt Luzern auf mehr Eigenverantwortung setzt. Die Sozialhilfe soll so unattraktiv wie möglich gestaltet werden. Darauf werde ich, so viel wie es auf Gemeindeebene möglich ist, versuchen Einfluss zu nehmen. Es darf nicht sein, dass gewisse Leute, vor allem junge, alleinstehende Menschen in meinem Alter und Flüchtlinge, es sich in der Sozialhilfe auf unsere Kosten bequem machen. Diese Leute müssen aus ihrer Wohlfühlzone geholt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich, ist die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Stadt Luzern. Ich finde es schade, wenn es immer mehr Angebote gibt, die nur oder vor allem auf Touristen ausgelegt sind. Es ist wichtig, dass die Stadt durch eine vernünftige Steuerpolitik und durch Bürokratieabbau attraktiv für das Gewerbe bleibt, respektive attraktiver wird.